la chose micmac

Hierbei handelt es sich um einen Umzug in das hiesige gastliche Haus.
Die Gründe dafür sind hier angegeben.


Hier konserviert micmac sich selbst. micmac bedeutet Mischmasch, auch pêle-mêle geheißen (gleichermaßen aber auch Intrige!). Es charakterisiert mich am ehesten: Intriganter Mischmaschling.

Viel passieren wird hier jedoch nicht. — la chose: die Sache, das Ding dient primär als Archiv von Texten, teilweise steinzeitkohlenalt, auch gerne denjenigen zur Verfügung gestellt, die mal schauen möchten, was früher am Rande (das Zentrale, das Erhabene ist anderenorts gesichert) so abging, als sie noch nicht gehen konnten. Sie werden — und (endlich darf ich) chronologisch wirr durcheinander — nach und nach aus den Tiefen der Zeit nach oben befördert, auf daß die Erinnerung in neuem Licht erstrahle. Wenn das Riesenloch aufgefüllt ist, das die Zeitläufte hinterlassen haben, kommt vermutlich auch Jüngeres hinzu; es liegt in der Natur eines Umzuges, daß dies dauern wird.

Zu mir: Ich bin Gründungsherausgeber des im Februar 1988 erstmals erschienenen Kritischen Lexikons der Gegenwartskunst, betreute es bis zum Jahresende 2006 auch redaktionell verantwortlich. Ebenfalls gegründet und herausgegeben sowie redaktionell verantwortlich betreut habe ich das Laubacher Feuilleton, ein von 1992 bis 1996 fünf Jahre lang im Blätterwald flatternder Winzling. Aber wie das eben so ist mit den Kleinen: Irgendwann kriegt man sie nicht mehr gepackt ... 1999 begründete ich mit Christina Schellhase und in deren gleichnamigem Verlag (wo auch das Laubacher Feuilleton zuhause war) Kurzschrift. Für die Freunde der Langschrift. Letzteres ruht so für sich hin, gleichwohl immer irgendwie innerlich in Bewegung. Für unsere Druckschriften haben wir mittlerweile einen angemessenen Archivhof gefunden (der sich ebenfalls auf dem hiesigen Gelände befindet): weiterblättern.

Vor alldem und mittendrin war ich das, was ich nun, nach meiner Privatisierung, wieder bin: als Kunst- sowie Kulturpublizist unterwegs (Mitglied von aica = Association Internationale des Critiques d'Art: Internationaler Kunstkritikerverband), allerdings mehr flanierend denn, wie in früheren Zeiten, alles mögliche durchwuselnd oder gar -rasend. Meine Fix- und Ruhepunkte sind Hamburg und der Rand von Marseille: l'Estaque. In ersterem bewacht mich die Familie, in letzterem blicke ich gelöst auf die (manchmal) gerinnende Zeit.
 
Do, 03.09.2009 |  link | (2084) | 0 K | Ihr Kommentar | abgelegt: Innerlichkeiten






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la chose ist das hierher umziehende Archiv von micmac.
Letzte Aktualisierung: 30.10.2015, 03:39



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